Der Beschäftigungspakt für Ältere zeigt auch in Hameln-Pyrmont Erfolge.
Nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2010 ist der Beschäftigungspakt „Allianz 50plus“ auch in 2011 weiter im Landkreis Hameln-Pyrmont aktiv. Die Rückkehr von älteren Arbeitnehmer/-innen in den allgemeinen Arbeitsmarkt steht dabei, wie bereits im vergangenen Jahr, im zentralen Fokus der Arbeit:
Anfang April 2011 sind bereits 50 Vermittlungen durch IMPULS und das Allianz 50plus Team im JobCenter zustande gekommen.
Arbeitgeber aus der Region, wie zum Beispiel die ARCHEA Service GmbH aus Hessisch Oldendorf setzten dabei wieder auf die Potentiale der Älteren. Bereits zwei Vermittlungen sind über IMPULS gGmbH erfolgt, aktuell wurde ein Projektteilnehmer des Beschäftigungspaktes „Allianz 50plus“ von der ARCHEA Service GmbH eingestellt.
„Für uns ist das Alter nicht entscheidend, sondern die Kompetenz und Qualifikation der Bewerber.“ so Matthias Wawra (Serviceleiter, ARCHEA Service GmbH). Durch den neuen über 50 jährigen Mitarbeiter erhofft sich das Unternehmen eine Bereicherung für das bisher sehr junge Mitarbeiterteam, insbesondere hinsichtlich des gemeinsamen Miteinanders. Aber auch die Zuverlässigkeit, die ältere Arbeitnehmer mitbringen, war ein wichtiges Entscheidungskriterium. "Für die Tätigkeiten in unserem Arbeitsumfeld benötigen wir Mitarbeiter/-innen die ruhig und besonnen mit den verschiedensten Situationen umgehen können“ so Matthias Wawra „und unser neuer Mitarbeiter weist genau diese Eigenschaften auf. Daher haben wir uns für ihn entschieden.“

Langjähriger Partner der IMPULS gGmbH ist auch die Tischlerei Deppe aus Hameln. Für Innungsobermeister Michael Deppe war es deshalb klar, dass er bei der Besetzung einer zusätzlichen Teilzeitstelle im Büro zunächst auf Vermittlungsvorschläge von IMPULS zurückgreift. So gelang Gisela Warni, die zudem auch berufliche Erfahrungen aus dem Handwerk mitbringt im Februar 2011 der berufliche Wiedereinstieg als Bürokraft bei der Tischlerei Deppe..

....Frau Warni, Bürokraft
Insgesamt - so die Hameln-Pyrmonter Erfahrungen – sind kleine und mittlere Unternehmen eher bereit, älteren Arbeitnehmern wieder eine Chance zu geben als Großbetriebe.




